Maya Pikowski

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Maya Pikowski

Beitrag von Gast am Fr Jan 22 2010, 19:15

Natürlich ist der Fall der vermissten Studentin aus Nürnberg ein Fall von vielen Fällen die wir so im Auge behalten haben. Seit gestern nun kann gesagt sein, mit hoher Wahrscheinlichkeit ist Maya tot angefunden, vermutlich wurde sie Opfer eines Verbrechens.

Das ist die eine Seite.

Eine weitere Seite wird der übliche weitere Verlauf sein; wohl baldigst wird man sich auf die Suche nach möglichen Täter machen und mit etwas Glück wird man auch den Vorgang lückenlos aufklären und mit vll. noch mehr Glück darf man von einer Art "jur. Gerechtigkeit" reden.

Aber da ist noch so eine Seite.

Wenn man intensiv wie wir, manchmal auch auf Jahre hinweg in solche Fälle involviert ist, dann macht man sich so seine Gedanken. Gerade wenn die Jahre dahin gehen, Zeit um Zeit vergeht. In Sachen Maya ging alles schon schnell und ich fand es erste Klasse das Maya gute und echte Freunde hat die wirklich etwas taten - sie suchten nach ihr ! Ebenso auch die Angehörigen. Einfach sogesehen erste Klasse. Ebenso weiter die Einsätze der Polizei.

Schaue ich dann auf andere Fälle, also salopp gesagt manchmal könnte man kotzen. Harter Ausdruck aber das Wort ist echt passend und beschreibt durchaus das was man so wahrnehmen kann.

Ich finde es erste Klasse das eine Mutter (wie hier bei Bianca) auf Jahre hinweg sucht und sucht, nicht aufgibt und man muss sich mal bedenken, viele Jahre bringen auch andere Aspekte. Und dennoch: man ist einfach da.

Gerade wenn Fälle "in die Jahre gehen" sieht man oft immer weniger Leute. Mich macht das betroffen denn es geht doch nicht um ein Schlüssel den man vll. mal verloren hat; es geht auch nicht um einen Ehering den man vll. verloren hat. Hier geht es doch um einen Menschen ! Natürlich hofft man stets den Vermissten lebend anzufinden aber oft geht es so, man findet vll. nach Jahren nur noch die sterblichen Überreste. Und dennoch, auch "das" ist ein Teil von dem was vermisst war und man sollte es "Heim" bringen. Nicht nur die Gewissheit wird befriedigt was schlussendlich Fakt ist, nein, auch ein Akt der Menschlichkeit wird gestillt.

Im Fall von Bianca ist es schlimm. Auf der einen Seite die Ungewissheit, auf der anderen Seite der Gedanke Bianca könnte tot sein und bitte was ist mit ihren sterblichen Überreste? Einfach so liegen gelassen, irgendwo verbuddelt ? Wer weis. Aber ist das Menschlichkeit? Mit Sicherheit gibt es im Fall Bianca einen möglichen Täter und man sollte zumindest den Mum haben zu sagen wo man Bianca findet. Es bringt doch nichts auf Jahre hinweg zu schweigen denn egal wie viel Zeit vergehen wird, man sucht nach Bianca, sehr aktiv sogar sucht man Bianca und (wie sage ich da immer) es ist lediglich eine Frage der Zeit bis das man auf Bianca kommen wird. Muss es aber so sein?

Wäre es nicht einfach menschlich zu sagen, da oder da ist Bianca?

Nun gut, mag sein das der kleine Text bei einigen Leuten und vll. bei einem möglichen Täter auf "Egalität" fällt -sei wie es ist, die Worte sind gesagt und ein sogar wissenschaftlich belegbarer Fakt ist es: Bianca (und noch ganz andere Vermisste) werden früher oder später angefunden.

Der Vergleich nun klingt vll."extrem" aber auf der einen Seite hat man seit Beginn der Menschheit jeden Toten gefunden. Auf der anderen Seite (seit Beginn der Menschheit) gibt es nur 2 mehr oder weniger belegte Fälle von Menschen die "aus der Welt verschwanden" wobei man nie eine Spur in diesem Sinne fand. Bibel -Moses wurde von Gott aus "der Welt genommen" und Jesus. Setzt man diese Fakten als Grundlage und bezieht die (anerkannte) Wissenschaft mit ein und geht so zum erstklassigen Wissenschaftler Albert Einstein und seine Berechnungen zu Raum und Zeit muss man sehr salopp gesagt als Fakt hinnehmen:

man wird jeden Vermissten finden !

Dumm bei der Sache finde ich nur, das einige Täter ihre Geheimnisse auf Jahre hinweg versteckt halten. Ist doch echt blöd oder?

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